J.Frings GmbH Bedachung Stammhaus Josef Frings von 1924
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Bangkirai

 

Wissenswertes, Pflegetipps und Informationen zu Ihrem neuen Balkonbelag

 

Haltbarkeit:

Bangkirai gehört zur Resistenzklasse I-II nach DIN. Das bedeutet, dass dieses Holz eine lange Lebensdauer besitzt, ohne durch allzu aufwändige Pflege behandelt werden zu müssen. Die Lebensdauer beträgt ca. 20 Jahre, je nach Pflege auch noch länger!

Des Weiteren ist es durch technische Vortrocknung besonders Verzugsarm und beständig gegen Pilze und Schimmelbildung.

 

Herkunft / Wuchsgebiete:

Bangkirai ist das Holz des „Yellow Balau“-Baumes, der zu den Laubbäumen gehört, es wächst in Indonesien und Malaysia.

 

Gewicht / Farbe / Belastbarkeit:

Bangkirai wiegt ca. 850 – 1050 KG pro Kubikmeter bei ca. 12 % relativer Holzfeuchte. Durch diese hohe Rohdichte erreicht Bangkirai auch eine hervorragende Oberflächenhärte. Bangkirai besticht durch seine hohe Farbvarianz – meist bräunlich mit leichtem Rot- bzw. Gelbstich. Unterschiedliche Wuchs- bzw. Anbaugebiete ergeben unterschiedliche Farbtöne.

 

Festigkeit / Rissbildung:

Wie jeder natürliche Stoff versucht auch das Holz mit der Luft einen Gleichgewichtszustand zu erlangen. Da das Wetter nun mal keine konstante Angelegenheit ist quillt und schwindet das Holz. Es kann daher vorkommen, dass insbesondere lange Bretter anfangs mäßigen Verzug aufweisen. Auch kann Bangkirai – je nach Witterung – sogenannte Endrisse bekommen. Grundsätzlich ist das zulässig, diese dürfen jedoch nicht länger, als die Brettbreite sein.

 

Verfärbungen / Wurmlöcher / Pilze / Schimmel:

Bei Verfärbungen handelt es sich um oberflächlichen Schimmel oder um Wasserflecke. Restfeuchtigkeit im Holz lässt sich beim Transport in Containern nicht ganz vermeiden. Die Haltbarkeit wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Der Schimmel verschwindet nach kurzer Zeit.

Kleine, schwarze Löcher – sogenannte pinholes oder shotholes – werden in Indonesien durch den Ambrosia-Käfer verursacht, welcher jedoch nur das frisch geschlagene Holz befällt. Die Käfer können nicht in abgelagerten Hölzern überleben, so dass die Präsenz solcher pinholes nicht das Indiz für einen aktiven Befall darstellt. Dies ist typisch für Bangkirai und stellt daher keinen Mangel dar.

 

Harz / Inhaltsstoffe:

Bangkirai enthält so gut wie keine Harzanteile. Sehr, sehr selten findet man eine sogenannte Harzgalle (sieht aus wie gespachtelt). Allesdings gibt Bangkirai während der ersten Bewitterungsphase einen Teil seiner Ölhaltigen Inhaltsstoffe ab. Diese sind unschädlich, können jedoch an Hauswänden starke Verschmutzungen verursachen. Daher sollte der direkte Kontakt zu verputzten Hauswänden und anderen hochwertigen Wandverblendungen vermieden werden. Der Kontakt mit Eisen verursacht blau-schwarze Verfärbungen und sollte grundsätzlich vermieden werden.

 

Pflege:

Verschmutzungen kann man in der Regel mit einer Bürste mit harten Natur- oder Kunststoffborsten mit einer nicht aggressiven Seifenlösung beseitigen. Starke Verschmutzungen kann man meistens auch mit einer Messingdrahtbürste „abschleifen“. Man darf aber auch keinen Fall eine Bürste mit Stahlborsten oder sonstigen groben Gegenständen verwenden.

Nach einiger Zeit bildet sich auf Bangkirai dünne silbrige Patina (eine natürliche durch Alterung entstandene Oberfläche). Die ursprüngliche Farbe von Bangkirai kann erhalten bleiben, wenn das Holz mit einem speziellen Bangkirai-Öl (von billigen Ölen wird abgeraten) regelmäßig gepflegt wird. Die Öle pflegen, schützen und verschönern das Holz, glätten die Holzoberfläche und machen sie wasser- und schmutzabweisend. Für die Pflege von Bangkirai mit Ölen gibt es im Fachhandel entsprechende Fußbodenstreichbürsten und Pinsel, die extra für die Pflege von anspruchsvollem Holz entwickelt wurde.

 

 



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